15.09.2022

Friedenskonzert für die Ukraine

Glanzvoll eröffneten Anastasiia Kostohryz (Bratsche) und Eleonora Akchurina am Klavier das konzertante Ereignis erster Güte mit „Chaconne“ von Tommaso Vitali (1663-1745). Tänzerin Nelli Syupyur, die in der Ukraine selbst zwei Tanzschulen hatte, tanzte zum Gedicht „Requiem“ von Dmytro Lazutkin einen „ukrainischen Flamenco“. Die „Frühlingsfantasie“ von Yaroslav Djus (*1988), vorgetragen von der 13jährigen Yevheniia Bezborodova an der Bandura, erhielt viel Applaus.

Das Gedicht “Mein erster Vers entstand im Schützengraben“ (Lina Kostenko, *1930) aus „Grenzsteine des Lebens“ trugen Vitalina Pucci in ukrainischer Sprache und Sven Görtz auf Deutsch vor.

Anastasiia Kostohryz (Bratsche) und Eeonora Akchurina am Klavier erfreuten danach mit einer „Melodie“ von Miroslav Skoryk. „Václav Havel, ahoj“ und Masters of war“ präsentierte Sven Görtz (Gitarre und Gesang). Nelli Syupyur zeigte einen weiteren impressionistischen Tanz.

Die 12jährgie Yaroslava Yamnenko (Gesang) und Diana Skoropad (Klavier) brachten „Stoppt den Krieg“ (Tatjana Wetrova) auf die Bühne.

Nach der Puase eröffneten Yana Tarasenko (Gesang) und Diana Skoropad am Klavier mit dem ukrainischen Volkslied „Oj u vischnewomu sadu“. Ausdrucksstark auch Daniil Pereplesnin am Saxophon) und Diana Skoropad am Klavier mit „Gigue“ von Jacques Aubert (1689-1753). Sven Görtz trug das Gedicht „Die Flügel“ vor. Danach setzte Nelli Syupyur das Gedicht „die Flügel“ gekonnt tänzerisch in Szene.

Ukrainische Ornamente“, vorgetragen von Yevheniia Bezborodova an der Bandura schloss sich an. Mehrstimmig erklang das „Gebet für die Ukraine von Mykola Lysenko (1842-1912).

Das Gedicht “Noch gestern glaubte ich…“, ebenfalls aus „Grenzsteine des Lebens“ trugen Sven Görtz und Yuliia Kostohryz vor. Die „Jüdische Fantasie“ (Oxana Krut, *1971) brachten Eleonora Akchurina und Vitalina Pucci (Klavier) auf die Bühne). Mit dem gemeinsam gesungenen „Ein Lied für die Ukraine“ (Diana Skoropad, Text Ndiya Galkowska) klang das vielfältige und anspruchsvolle Konzert für den Frieden, das noch lange nachklingen wird, aus.

Vorsitzende Susanne Weber und 2. Vorsitzender Markus Langhans dankten der ukrainischen Künstler-Schar herzlich für den mehr als gelungenen Konzert-Event für den Frieden und übereichten stellvertretend Blumen an die beiden Moderatoren. Die Darbietungen erreichten die Herzen des Publikums. Dies wurde nicht zuletzt durch das hohe Spendenaufkommen deutlich. Am Ende der Veranstaltung konnte der Freundeskreis den Künstlern eine Spende in Höhe von 1240 € übergeben.

(Wesentliche Teile des Textes von Klaus Waldschmidt)

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