ANNO 1896
Geschichte & Legende Uhrentürmchen

   
   
   
 
1896   Zu den bei der Vergrößerung des Parks errichteten Bauwerken gehört der „Pavillon“ als ästhetisches Gegenstück zur Villa. Planung und Bauleitung liegen in der Hand des prominenten Frankfurter Architekten Franz von Hoven. Das achteckige Gebäude zeigt die Produkte der 5 Jahre zuvor gegründeten Gailschen Dampfziegelei im Schiffenberger Tal, die Fassaden- und Dachsteine herstellt.


Frühjahr 1897  

Das Uhrentürmchen (Pavillon) samt Elektrizitätswerk ist fast fertiggestellt, noch eingerüstet.

Im Jahre 2010 - nach 113 Jahren! – wird sich dieser Anblick wegen dringlicher Sanierungsmaßnahmen wiederholen.









1902   Von der Villa aus gesehen wirkt das Uhrentürmchen als Hauptakzent einer großräumigen Landschaft, die zum Park zu gehören scheint. Wegen des herangewachsenen Baumbestandes gilt dies jetzt nur noch für einen kleinen Blickwinkel.






um 1920   Der Park hat sich zu einem durch Mauer und Gehölz geschlossenen Garten entwickelt („hortus conclusus“).

Geheimrat Dr. h.c. Wilhelm Gail, der Bauherr von Park und Villa, steht auf dem Weg oberhalb des Teichs. Er wird die Pracht seines vielfältigen Arboretums genossen haben.


seit 2004   Seit der Öffnung des Parks dient das Uhrtürmchen häufig als Kulisse für kulturelle Veranstaltungen und als beliebtes Fotomotiv, so zum Beispiel bei einem Konzert im Sommer 2009.


 
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